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In der Astrologie kennt man zwei Tierkreise. Im Westen arbeitet man heutzutage mit dem tropischen, der sich an den Jahreszeiten orientiert. Aber das war nicht immer so - bis ins Mittelalter hinein war der siderische Tierkreis Standard, der sich an den tatsächlichen Fixsternbildern orientiert, die man am Himmel sieht. Das Problem: Beide Tierkreise haben sich inzwischen aufgrund der Präzession (Richtungsänderung der Erdachse) um fast ein Zeichen verschoben. Im Meridian, der Fachzeitschrift für Astrologie, erschien im Heft  03/17 ein Artikel von mir zu diesem Thema: „Tropisch oder siderisch? Gibt es den einen, richtigen Tierkreis?“ 

Link zum Artikel: http://shop.meridian-magazin.de/173-48.html

 

Traditionelle bzw. klassische Astrologie ist mehr als nur Stundenastrologie - man kann natürlich auch Geburtshoroskope damit deuten! Leider gibt es immer noch viele Vorurteile: Viele denken z.B., die Klassik sei fatalistisch und man könne damit nicht lösungsorientiert beraten. Im Vortrag auf dem DAV Kongress 2016 war es mir ein großes Anliegen, diese Vorurteile zu entschärfen und die Klassik mit der Moderne zu verbinden. Dazu hier ein Interview durch Klemens Ludwig ( 1. Vorsitzenden des Deutschen Astrologenverbandes).

 

Meridian

Momentan beschäftigt mich der Vergleich zwischen moderner und traditioneller astrologischer Deutung. Rund um dieses Thema sind inzwischen verschiedene Artikel entstanden, die ab sofort auch als Download erworben werden können. Die Links führen Sie direkt dorthin:

In der Ausgabe 14/1 der Fachzeitschrift für alle Gebiete der Astrologie finden Sie meinen Artikel zur Bedeutung des "Aszendenten in der Antike". Ich zeige anhand des Horoskops von Marilyn Monroe auf, warum die traditionelle und die moderne Lesart eines Horoskops sich nicht widersprechen, sondern ergänzen. Zugleich setzt sich dieser Artikel mit dem siderischen Tierkreis auseinander.

In Heft 14/2 geht es um "Die Häuser in der klassischen Astrologie" im Vergleich zur Moderne, und in Heft 14/3 beschreibe ich, wie sich traditionell gedeutet "Glück und Erfolg  im Horoskop" erfüllen.

Wie steht Astrologie zum Gedanken der Wiedergeburt? Erlaubt klassische Astrologie einen freien Willen? Diese und andere Fragen rund um Leben und Tod werden in meinem Artikel "Tod, Jenseits und Schicksal" in Heft 14/6 bewegt, und in Ausgabe 15/2 geht es um eine klassische Methode, das aktuelle Weltgeschehen mithilfe der Jupiter-Saturn Zyklen zu untersuchen: "Herrscher der Zeit". 

Einmal rund ums Mittelmeer: Die Astrologie ist der Ursprung der Wissenschaften und eng verbunden mit unserer Kulturgeschichte. Dieser Artikel erschien leicht gekürzt ebenfalls in "Der siderische Mondkalender 2013" von Susanne Seemann.
Schon gewusst, ...

...dass die Tage in der Antike nicht morgens, sondern mit der Abenddämmerung begannen?
...dass Stunden nicht immer gleich lang waren?
...dass die Römer keine Wochen kannten?
...warum der September eigentlich übersetzt „der siebte Monat“ heißt, obwohl er der neunte ist?
...wie es zur Einteilung in Jahre, Monate, Wochen und Tage kam?

Die Geschichte der Zeitrechnung basiert auf der Beobachtung der Himmelsbewegungen und hat einige Kuriositäten zu bieten.


Zeitrechnung